Von Wald- zu See-Slawen

Bei 12 Grad und Regen denkt man nicht ans Baden, aber wehmütig ans letzte und hoffnungsfroh-sehnsüchtig ans nächste Wochenende. Und erinnert sich an die beste Literatur aller Zeiten über das alte slawische Leben: Sudička.

Dieter Kalka: Sudička

Mein Tipp für eure Urlaubslektüre. Ich hab’s im letzten Jahr genossen. So ganz nebenbei erfährt man da, was die liebste Erquickung fitter Sorben, der damaligen „Waldslawen“ war: nackt im Fluss baden. Das erfrischte Körper und Geist, streichelte die Seele und verschaffte inmitten des Vegetations-Dickichts ein Gefühl von unbeschwerter Freiheit.

Unser Lausitzer Seenland ist eine solche Freiheits-Stätte, abseits der Großstadt-Dschungel und des Straßen-Gewirrs in unseren Siedlungen. Sudička wäre neidisch, wüsste sie, dass sie heute mit dem tollen Jungen nicht nur im Wasser plantschen, sondern auch im Sand liegen könnte. Der damalige Spaß im Wasser endete dramatisch (mehr wird hier natürlich nicht verraten). Beim heutigen Vergnügen muss nichts schiefgehen, wenn die Kinder rechtzeitig schwimmen lernen und man selbst nicht schnitzel- und biergefüllt in die kühlen Tiefen springt. Auf ein erquickendes nächstes Wochenende!

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