Hoyerswerda bezieht sorbische Sprache und Kultur in Strukturwandel-Projekte mit ein

Der Oberbürgermeister von Hoyerswerda / Wojerecy, Torsten Ruban-Zeh (SPD), hat Vertreter der Domowina zum Gespräch darüber eingeladen, wie Belange des sorbischen Volkes in Strukturwandel-Projekte mit einbezogen werden können. An dem Gedankenaustausch am Mittwochnachmittag im Rathaus nahmen Domowina-Vorsitzender Dawid Statnik, der Referent des sorbischen Dachverbandes für wirtschaftliche und infrastrukturelle Angelegenheiten, Peter Bresan, und Domowina-Regionalsprecherin Sonja Rehor teil.

OB Ruban-Zeh sagte der Domowina zu, bei allen Vorhaben konsequente deutsch-sorbische Zweisprachigkeit zu praktizieren. Zugleich signalisierte Ruban-Zeh Interesse der Stadt, im Zuge des Umbaus der Lausitzhalle mehr sorbische Angebote ins Kulturprogramm aufzunehmen.

In der Stadt stünden außerdem kurz- und mittelfristig günstige und zentrale Raumkapazitäten für neue sorbische Arbeitsplätze zur Verfügung. Einig waren sich beide Seiten darin, dass Hoyerswerda künftig eine größere Rolle für sorbische Institutionen und das kulturelle sorbische Leben in der Lausitz spielen soll. Im Ergebnis des Gesprächs sollen weitere konkrete Projekte ausgelotet werden.

Bild: Hoyerswerdas Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh im Gespräch mit Dawid Statnik, Peter Bresan und Sonja Rehor von der Domowina (v.l.). Foto: Domowina/Marcel Brauman

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